Warum Salz runter muss
Streusalz löst sich in Schneematsch und landet überall dort, wo Wasser spritzt: Radkästen, Schweller, Falze, Bremsleitungen, Unterboden. Salzwasser beschleunigt Korrosion, vor allem an Steinschlägen und blanken Stellen. Regelmäßiges Abspülen mit viel Wasser ist der einfachste Schutz.
Winterwäsche Schritt für Schritt
- Grobes zuerst Schnee und Eis vom Auto, dann kräftiger Hochdruck-Durchgang gegen Salzkruste und Sand – laut ADAC der wichtigste Schritt gegen den „Schmirgelpapier-Effekt“.
- Einweichen Vorwäsche bzw. Powerschaum gegen den grauen Salzfilm.
- Unten gründlich Radkästen, Schweller, hinter den Stoßfängern, Unterkanten der Türen – hier sitzt das meiste Salz.
- Klarspülen & konservieren Ein Schutzfilm lässt Salzwasser beim nächsten Mal schlechter haften.
- Trocknen Türdichtungen, Tankdeckel und Schlösser trocknen bzw. ausblasen – sonst frieren sie zu.
- Bremsen Nach der Wäsche auf den ersten Metern mehrfach vorsichtig bremsen.
Wie kalt ist zu kalt?
Der ADAC empfiehlt, bei starkem Frost (unter ca. −10 °C) nicht zu waschen. Ideal sind milde Tage, am besten mittags. Nach der Wäsche nicht sofort lange in der Kälte stehen lassen, sondern fahren – Fahrtwind und Wärme helfen beim Trocknen.
Innenraum im Winter
Nasse Fußmatten sind der Hauptgrund für beschlagene Scheiben. Matten reinigen und gut trocknen lassen, Salzränder auf Textilmatten lösen sich im Mattenreiniger.
Häufige Fragen
Wie entferne ich Streusalz?
Wann hat Die Sauberei geöffnet?
Quellen
- ADAC: Autowäsche im Winter (geprüft 2026-09-26)
- ADAC: Auto selbst waschen (geprüft 2026-09-26)
Rechtliche und technische Angaben ohne Gewähr. Herstellerangaben deines Fahrzeugs haben immer Vorrang.