Was wofür?
| Oberfläche | Richtig | Falsch |
|---|---|---|
| Touchscreen, Navi, digitales Kombiinstrument | Displayreiniger, weiches Tuch, ohne Druck | Glasreiniger (Entspiegelung), Papier, Druck |
| Klavierlack-Blenden | Leicht feuchtes, sehr weiches Mikrofasertuch | Trocken wischen, Staubwedel mit Sand |
| Armaturenbrett (Kunststoff) | Cockpitreiniger, matt statt glänzend | Glänzende Sprays (spiegeln in der Scheibe) |
| Lenkrad | Milder Reiniger, danach trocken | Fettige Pflegemittel (rutschig) |
| Lüftungsgitter, Schalter | Druckluft oder Pinsel, dann Tuch | Nass |
Schritt für Schritt
- Staub zuerst Druckluft oder Pinsel für Ritzen – trockener Staub auf Displays kratzt.
- Reiniger aufs Tuch Nie direkt auf Display oder Schalter sprühen.
- Sanft wischen In eine Richtung, ohne Druck.
- Trocken nachwischen Mit einer sauberen Tuchseite.
Glänzende Cockpitsprays sehen im Laden gut aus, spiegeln aber beim Fahren in der Frontscheibe. Matte Pflege ist sicherer.
Warum Displays so empfindlich sind
Viele Touchscreens im Auto haben eine Anti-Reflex- oder Anti-Fingerprint-Beschichtung. Alkohol- oder ammoniakhaltige Glasreiniger können diese Schicht angreifen – es entstehen fleckige, schillernde Stellen, die sich nicht mehr entfernen lassen. Papier und Küchenrolle enthalten Holzfasern, die auf weichen Oberflächen feine Kratzer ziehen. Hochglanz-Kunststoffblenden („Klavierlack“) sind so weich, dass schon ein trockenes Tuch mit etwas Staub Spuren hinterlässt.
Staub vermeiden
Staub auf dem Armaturenbrett kommt oft aus der Lüftung. Ein frischer Innenraumfilter und regelmäßiges Ausblasen der Lüftungsgitter reduzieren ihn deutlich. Ein feuchtes – nicht nasses – Tuch nimmt Staub auf, statt ihn zu verteilen.