Checkliste
- Außenwäsche Einweichen, Felgen, Hochdruck, Osmose-Spülung, trocknen – bei Tageslicht.
- Flecken entfernen Teer, Flugrost, Insekten – Punkte, die sonst wie Lackschäden wirken.
- Innenraum Saugen, Matten reinigen, Cockpit und Displays, Scheiben.
- Gerüche Tierhaare, Rauch, Essen – kann als Mangel bewertet werden.
- Kofferraum Leeren, saugen, Reserverad- bzw. Werkzeugfach prüfen.
- Dokumentieren Fotos rundum und innen, mit Datum.
- Zubehör Beide Schlüssel, Serviceheft, Ladekabel (E-Auto), Warnweste, Verbandskasten.
Was du nicht tun solltest
- Kratzer selbst mit Lackstift „reparieren“ – oft sieht das schlechter aus als der Kratzer.
- Mit grober Politur arbeiten, ohne Erfahrung.
- Am Tag der Rückgabe in der Dunkelheit waschen – Mängel sieht man erst beim Gutachter.
Zeitplan
Am besten zwei bis drei Tage vor der Rückgabe waschen und innen reinigen – dann bleibt Zeit für eine zweite Runde, falls Flecken erst auf dem trockenen Lack sichtbar werden. Direkt vor dem Termin reicht eine kurze Zwischenwäsche. Wer Mängel entdeckt, die klar über normale Abnutzung hinausgehen, kann vorher einen Kostenvoranschlag für eine Smart-Repair-Reparatur einholen und mit der Pauschale aus dem Schadenkatalog vergleichen.
Häufige Fragen
Lohnt sich eine professionelle Aufbereitung vor der Leasingrückgabe?
Bei starken Verschmutzungen oder Gerüchen oft ja. Für normale Gebrauchsspuren reicht eine gründliche Eigenreinigung.
Werden Steinschläge berechnet?
Das regelt der Schadenkatalog. Kleine Steinschläge gelten oft als normale Abnutzung, größere oder gehäufte nicht.