Schritt für Schritt
- Motorrad auf den Hauptständer oder Montageständer Das Hinterrad muss sich frei drehen lassen.
- Kettenreiniger aufsprühen Abschnittsweise, Hinterrad langsam von Hand drehen. Bremsscheibe und Reifen abdecken.
- Einwirken lassen und bürsten Mit einer Dreiseiten-Kettenbürste den gelösten Schmutz herausarbeiten.
- Abwischen bzw. sanft abspülen Reste mit Tuch abnehmen oder mit wenig Wasser ohne Druck abspülen.
- Trocknen Mit Druckluft oder Gebläse, dann kurz fahren oder Rad drehen lassen.
- Schmieren Kettenspray gezielt auf die Innenseite der Rollen, einwirken lassen, Überschuss abwischen.
Was der Kette schadet
| Fehler | Folge |
|---|---|
| Hochdruck aus der Nähe | Wasser wird an den Dichtringen vorbei gepresst, Fett ausgewaschen |
| Benzin, Nitro- oder Bremsenreiniger | Dichtringe quellen oder verspröden |
| Zu viel Kettenspray | Schleudert auf Felge und Reifen, zieht Schmutz an |
| Schmieren auf nasser Kette | Fett haftet schlecht |
| Kettenspray auf Bremse oder Reifen | Gefährlich – sofort entfetten |
Wie oft?
Als Richtwert alle 500–1.000 km, nach jeder Regenfahrt und nach der Motorradwäsche. Bei der Gelegenheit gleich die Kettenspannung prüfen – Sollwert steht in der Betriebsanleitung.
Häufige Fragen
Kann ich die Kette in der Waschbox reinigen?
Die Kette selbst lieber mit Kettenreiniger und Bürste behandeln. In der Waschbox das Motorrad waschen, dabei die Kette nicht mit dem Hochdruckstrahl treffen, und danach schmieren.
Welches Kettenspray ist das richtige?
Eines, das für O-/X-Ring-Ketten freigegeben ist. Ob Spray, Wachs oder Öl, ist eher Geschmackssache – wichtig ist regelmäßiges Schmieren.
Woran erkenne ich eine verschlissene Kette?
Lässt sie sich hinten am Kettenrad deutlich abheben oder hat sie steife Glieder, sollte eine Werkstatt Kette und Ritzel prüfen.