Was bei alten Autos anders ist
- Dichtungen sind oft hart oder rissig – Hochdruck drückt Wasser in den Innenraum oder in Schweller.
- Lack: dünner, teils ohne Klarlack; Einschichtlacke reagieren anders auf Chemie.
- Chrom bekommt schnell Wasserflecken und Flugrost.
- Unterbodenschutz und Hohlraumkonservierung können sich bei zu viel Druck lösen.
- Elektrik ist selten spritzwassergeschützt.
Vorgehen
- Bei mildem, trockenem Wetter Damit das Auto danach schnell trocknet.
- Einweichen Schaum einwirken lassen – je weniger du reiben musst, desto besser.
- Abspülen mit Abstand Breiter Strahl, flacher Winkel, weg von Dichtungen, Kederband und Motorraum.
- Kein Unterboden-Hochdruck aus der Nähe Konservierung nicht abstrahlen.
- Gründlich trocknen Chrom sofort abwischen, Falze und Türunterkanten ausblasen, Türen und Kofferraum offen trocknen lassen.
- Fahren Kurze Runde, damit Restfeuchte verdunstet – nicht nass in die Garage.
Nach der Wäsche
- Chrom und blanke Metallteile mit geeigneter Pflege schützen.
- Türen, Motorhaube und Kofferraum eine Weile offen lassen, damit Falze und Dichtungen trocknen.
- Nicht nass in eine geschlossene, kalte Garage stellen – Kondenswasser fördert Rost.
- Vor der Saisonpause: vollständig trocken, sauberer Innenraum, Matten raus.
Streusalz-Winter ist für Oldtimer tabu – wer im Winter fährt, sollte besonders oft und gründlich waschen und trocknen. Winterwäsche.