Wohnmobil und Wohnwagen waschen

Ein Wohnmobil wäschst du von oben nach unten: erst das Dach (nur wenn es sicher begehbar bzw. erreichbar ist), dann die Wände aus GFK oder Aluminium, zum Schluss Unterbau und Räder. Die großen Unterschiede zum Auto: Acrylglasfenster verkratzen leicht, Dichtungen und Dachdurchführungen vertragen keinen harten Strahl, und die typischen schwarzen Regenstreifen brauchen einen speziellen Reiniger.

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Vor der Wäsche

Schritt für Schritt

  1. Dach Laub und Schmutz entfernen, einweichen, mit Teleskopbürste reinigen; Dachhauben und Solarpaneele sanft.
  2. Einweichen Wände mit Vorreiniger bzw. Schaum – bei der großen Fläche abschnittsweise, damit nichts antrocknet.
  3. Regenstreifen Schwarze Streifen unter Regenrinnen und Fenstern mit Spezialreiniger für Wohnmobile.
  4. Abspülen mit Abstand Besonders an Dichtfugen, Fensterrahmen, Aufklebern und Dekorstreifen.
  5. Acrylfenster Nur mit viel Wasser und weichem Tuch, kein Glasreiniger mit Alkohol.
  6. Unterbau und Räder Radkästen, Rahmen, Abwassertank-Bereich.

Materialien

MaterialWorauf achten
GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff)Kreidet mit der Zeit aus – regelmäßig polieren und versiegeln
Aluminium-GlattblechKeine sauren Reiniger, Kratzer vermeiden
AcrylglasfensterSehr kratzempfindlich, nie trocken wischen
Dichtmasse, FugenKein direkter Hochdruck, regelmäßig auf Risse prüfen

Häufige Fragen

Passt ein Wohnmobil in eine SB-Waschbox?

Das hängt von der Höhe des Fahrzeugs und der Einfahrtshöhe ab. Viele Boxen sind für Pkw und Transporter ausgelegt – vor der Einfahrt unbedingt prüfen.

Wie oft sollte ein Wohnmobil gewaschen werden?

Vor und nach der Saison gründlich, zwischendurch nach längeren Touren. Vor dem Winterlager besonders wichtig, damit kein Schmutz auf Dichtungen und Oberflächen arbeitet.

Darf ich das Wohnmobil-Dach betreten?

Nur, wenn der Hersteller das Dach als begehbar ausweist – und nur mit rutschfesten Schuhen. Sonst von einer Leiter mit Teleskopbürste reinigen.