Politur, Wachs, Versiegelung – die Reihenfolge
- Waschen Gründlich, mit Vorwäsche.
- Dekontaminieren Flugrost, Teer, ggf. Reinigungsknete.
- Abkleben Kunststoff, Gummidichtungen, Embleme, Kanten.
- Polieren Testfläche, dann Bauteil für Bauteil.
- Reste entfernen Mit Mikrofasertuch, ggf. Panel-Wipe (Entfetter).
- Schützen Wachs, Versiegelung oder Keramik.
Handpolitur oder Maschine?
| Von Hand | Exzenter | Rotation | |
|---|---|---|---|
| Für | Kleine Stellen, leichte Kratzer | Einsteiger bis Fortgeschrittene | Profis |
| Risiko | Sehr gering | Gering | Hoch (Hitze, Hologramme, Durchpolieren) |
| Ergebnis | Begrenzt | Gut bis sehr gut | Sehr gut |
Worauf achten
- Nie in der Sonne oder auf heißem Lack.
- Kanten und Sicken besonders vorsichtig – dort ist der Lack am dünnsten.
- Pads regelmäßig säubern.
- Lieber zwei milde Durchgänge als einen aggressiven.
- Nicht zu oft: Jede Politur kostet Klarlack.
Wer vor allem Glanz ohne Kratzerkorrektur will, braucht keine Politur – dann reichen gute Wäsche und Wachs oder Versiegelung.
Polituren und Pads einfach erklärt
Polituren unterscheiden sich in der Schleifkraft: Schleifpolituren entfernen tiefere Kratzer, hinterlassen aber selbst feine Spuren; Finish-Polituren glätten und bringen Glanz. Pads gibt es in hart (mehr Abtrag) bis weich (Finish). Einsteiger kombinieren eine mittlere One-Step-Politur mit einem mittleren Pad – das korrigiert leichte Swirls und bringt Glanz in einem Durchgang.