Schritt für Schritt
- Saugen Besonders Nähte und Sitzfugen – mit weicher Düse.
- Reiniger aufschäumen Lederreiniger auf Bürste oder Schwamm, nicht direkt aufs Leder.
- Sanft bürsten Kleine Flächen, kreisend, ohne Druck – Schmutz sitzt in der Narbung.
- Abnehmen Mit leicht feuchtem Mikrofasertuch.
- Trocknen lassen Nicht in praller Sonne, nicht mit Heizung.
- Pflegen Lederpflege dünn einarbeiten, Überschuss abnehmen.
Was du vermeiden solltest
- Allzweck- oder Glasreiniger – sie trocknen Leder aus.
- Zu viel Wasser – dringt in Nähte und Polster.
- Harte Bürsten bei Glattleder.
- Pflegemittel auf perforiertem Leder zu dick auftragen (Löcher verstopfen).
Wie oft?
Reinigen je nach Nutzung alle 2–3 Monate, pflegen zwei- bis viermal im Jahr. Helles Leder färbt durch Jeans ab – hier öfter reinigen. Rissiges Leder lässt sich mit Pflege nicht reparieren; dafür gibt es Lederreparatur-Fachbetriebe.
Glattleder, Nappa, perforiert
| Lederart | Besonderheit |
|---|---|
| Pigmentiertes Glattleder (häufigster Fall) | Robust, Farbschicht schützt – milder Reiniger reicht |
| Nappa / Anilin | Weich und offenporig, empfindlich gegen Wasser – nur spezielle Produkte |
| Perforiertes Leder (Sitzbelüftung) | Wenig Flüssigkeit, damit die Löcher nicht verstopfen |
| Kunstleder | Pflegeleicht – milder Reiniger, keine Lederpflege nötig |
Typische Probleme
Glanzstellen an der Sitzwange sind meist eingearbeiteter Schmutz und Hautfett – sie verschwinden oft schon nach einer gründlichen Reinigung. Abfärbungen von Jeans auf hellem Leder sollten regelmäßig entfernt werden, bevor sie sich festsetzen. Knitterfalten und Risse entstehen durch Austrocknung, besonders bei viel Sonne: Sonnenschutz und regelmäßige Pflege beugen vor.