Schritt für Schritt
- Saugen Mit Fugendüse in Nähte und Sitzfugen, mit Polsterdüse über die Flächen.
- Reiniger aufsprühen Polsterreiniger gleichmäßig auf die ganze Fläche (Sitz oder Lehne komplett).
- Einarbeiten Mit weicher Bürste in Bahnen.
- Feuchtigkeit aufnehmen Sauberes, trockenes Mikrofasertuch fest aufdrücken – oder Nasssauger.
- Trocknen lassen Türen offen, möglichst warm und trocken. Erst benutzen, wenn alles trocken ist.
Typische Flecken
| Fleck | Tipp |
|---|---|
| Kaffee, Saft | Sofort mit Wasser betupfen, nicht reiben; danach Polsterreiniger |
| Fett, Schokolade | Reste abheben, Polsterreiniger einwirken lassen |
| Kaugummi | Mit Eisspray/Kältepack hart machen und abbrechen |
| Wasserränder | Ganze Fläche gleichmäßig feucht reinigen und trocknen |
Immer erst an einer unauffälligen Stelle testen. Bei Sitzheizung und Airbag-Sitzen nicht durchnässen.
Warum zu viel Wasser schadet
Unter dem Sitzbezug liegt Schaumstoff, der Wasser aufsaugt und nur langsam wieder abgibt. Zu nasse Sitze trocknen tagelang, riechen muffig und können im schlimmsten Fall schimmeln. Außerdem transportiert das Wasser Schmutz aus der Tiefe nach oben – beim Trocknen entsteht dann genau der Rand, den man vermeiden wollte. Deshalb: feucht arbeiten, nicht nass, und die Feuchtigkeit sofort wieder aufnehmen.
Nasssauger oder Tuch?
Ein Nass-/Waschsauger (Sprühextraktion) spült Reinigungslösung in die Faser und saugt sie sofort wieder ab. Das ist die gründlichste Methode und lohnt sich bei stark verschmutzten Sitzen – viele Baumärkte verleihen solche Geräte. Für die regelmäßige Pflege reichen Polsterreiniger, Bürste und ein trockenes Tuch.
Wie oft?
Saugen alle paar Wochen, feucht reinigen ein- bis zweimal im Jahr oder bei Flecken sofort. Je früher ein Fleck behandelt wird, desto besser geht er raus.